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Suchbegriff: Vereinigte Staaten

Das Weltwirtschaftsforum hat eine unabhängige Untersuchung gegen seinen Präsidenten und CEO Børge Brende wegen dessen Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eingeleitet. Die Untersuchung folgt auf Enthüllungen, dass Brende an drei Abendessen mit Epstein teilgenommen und mit ihm per E-Mail/SMS kommuniziert hat. Brende behauptet, er habe nichts von Epsteins krimineller Vergangenheit gewusst und bedauert, keine gründlichere Sorgfaltsprüfung durchgeführt zu haben. Das WEF betont sein Bekenntnis zu Transparenz und Integrität während der gesamten Untersuchung.
Der Artikel enthüllt, dass Schweizer Banken wie UBS, Pictet und Zürcher Kantonalbank sowie die Schweizerische Nationalbank mehrere Millionen Dollar in Unternehmen wie Geo Group und Corecivic investiert haben, die eng mit der US-Einwanderungsbehörde ICE zusammenarbeiten. Diese Unternehmen sehen sich Vorwürfen wegen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, was Nichtregierungsorganisationen dazu veranlasst hat, bei der OECD eine Beschwerde gegen die Schweizer Institutionen einzureichen, weil sie ihren Einfluss nicht genutzt haben, um diese Probleme anzugehen. Während einige Banken wie JP Morgan seit 2019 die Finanzierung dieser Unternehmen eingestellt haben, setzen die Schweizer Institutionen ihre Investitionen fort und behaupten, dass sie durch Investmentfonds kundenorientiert seien.
Die Gouverneurin der US-Notenbank, Lisa Cook, hat sich vorsichtig gegenüber weiteren Zinssenkungen geäußert und davor gewarnt, dass die Inflation mit rund 3 % weiterhin hartnäckig hoch ist und die Annäherung an das Ziel von 2 % ins Stocken geraten ist. Cook betonte, dass die Glaubwürdigkeit der Fed gewahrt bleiben müsse, und sieht größere Risiken in der anhaltenden Inflation als in der Schwäche des Arbeitsmarktes. Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund politischer Spannungen mit Präsident Trump, der auf schnellere Zinssenkungen drängt und versucht hat, Cook wegen angeblicher Unstimmigkeiten bei Hypothekenanträgen aus dem Amt zu entfernen – ein Fall, der derzeit vor dem Obersten Gerichtshof verhandelt wird.
Russland hat sich gleichgültig gegenüber dem neuen Handelsabkommen zwischen den USA und Indien gezeigt, das eine Ausweitung der indischen Käufe von amerikanischem Öl und Gas vorsieht. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, Russland sehe keine Gefahr für seine Ölexporte, da Indien schon immer von mehreren Lieferanten gekauft habe. Russische Energieexperten wiesen darauf hin, dass sich US-Schieferöl von russischem Urals-Rohöl unterscheidet, was einen einfachen Ersatz schwierig macht. Das Abkommen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem indische Raffinerien aufgrund der US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil ihre Importe von russischem Rohöl reduziert haben und stattdessen auf Quellen aus dem Nahen Osten, Amerika und Afrika zurückgreifen.
Die globalen Märkte verzeichneten uneinheitliche Handelsaktivitäten, wobei die Schweizer und asiatischen Märkte Rückgänge verzeichneten, während die US-Märkte eine Sektorrotation zeigten. Technologieaktien erlitten aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Investitionskosten für KI erhebliche Verluste, wobei AMD um 17,3 % fiel und der Nasdaq auf den Tiefststand vom November 2025 sank. Pharmaaktien wie Eli Lilly stiegen um 10,3 % und trieben den Marktwert des Unternehmens über 1 Billion US-Dollar. Bitcoin fiel um 3,3 % unter 71.000 USD, während Rohstoffe eine gemischte Performance zeigten: Öl fiel um 2 %, Edelmetalle legten leicht zu. Angesichts der Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der KI erlebt der Markt eine Rotation weg von Technologieaktien hin zu zyklischen und defensiven Aktien.
Das Weltwirtschaftsforum hat eine unabhängige Untersuchung seines Präsidenten und CEO Børge Brende hinsichtlich seiner Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eingeleitet. Die Untersuchung folgt auf Enthüllungen, dass Brende an drei Abendessen mit Epstein teilgenommen und mit ihm per E-Mail/SMS kommuniziert hat. Brende behauptet, er habe nichts von Epsteins krimineller Vergangenheit gewusst und bedauert, keine angemessene Sorgfaltsprüfung durchgeführt zu haben. Das WEF betont sein Bekenntnis zu Transparenz und Integrität, während Brende seine Funktion weiterhin ausübt und bei der Untersuchung kooperiert.
Syngenta, das chinesische Agrarchemieunternehmen mit Sitz in der Schweiz, bereitet sich Berichten zufolge auf einen Börsengang in Hongkong vor, bei dem mehrere Milliarden Dollar eingenommen werden könnten – bis zu 10 Milliarden Dollar. Das Unternehmen befindet sich derzeit in Gesprächen mit großen Banken wie Goldman Sachs, UBS, Morgan Stanley, HSBC und CICC über den Börsengang. Der Erlös würde für den Schuldenabbau, Forschung und Entwicklung sowie Akquisitionen verwendet werden. Der Schritt zielt darauf ab, eine internationalere Aktionärsstruktur zu erreichen, und könnte zu einem der größten Börsengänge weltweit in den letzten Jahren werden, was Hongkongs Position als führender Finanzplatz stärken würde.
Der Artikel befasst sich mit spekulativen Wetten darauf, dass der Goldpreis nach dem jüngsten Preisverfall bis zum Jahresende 20.000 US-Dollar erreichen wird. Analysten von Banken wie UBS und JPMorgan geben konservativere Ziele von etwa 6.000 bis 6.300 US-Dollar an und verweisen dabei auf Faktoren wie Inflation, Käufe durch Zentralbanken und Aktivitäten auf dem Optionsmarkt. Während extreme Preisanstiege statistisch gesehen unwahrscheinlich sind, wird die optimistische Stimmung durch die globale Verschuldung und die Geldpolitik getrieben.
Indiens größter staatlicher Raffineriebetreiber, die Indian Oil Corporation, meldete eine Vervierfachung seines Quartalsgewinns auf 1,34 Milliarden US-Dollar, was auf die sinkenden Rohölpreise zurückzuführen ist, die die Raffineriemargen ankurbelten. Die Bruttoraffineriemarge des Unternehmens hat sich auf 8,41 US-Dollar pro Barrel mehr als verdoppelt, was auf günstigere russische Rohölimporte und eine rekordhohe inländische Kraftstoffnachfrage zurückzuführen ist. Die künftige Rentabilität könnte jedoch durch das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien beeinträchtigt werden, das eine Reduzierung der russischen Ölimporte vorsieht.
Der Artikel vergleicht die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche und beleuchtet ihre Wettbewerbsstrategien, ihre finanzielle Performance und ihre Herausforderungen. Beide Unternehmen sehen sich mit auslaufenden Patenten und Preisdruck konfrontiert, insbesondere aufgrund der US-Politik und der Dynamik des europäischen Marktes. Novartis konzentriert sich auf vier Therapiebereiche, während Roche sich mit Medikamenten zur Gewichtsreduktion befasst. Beide Unternehmen vermeldeten starke Finanzergebnisse mit Dividendenerhöhungen und investieren in die Produktion in den USA, um den Handelspolitiken zu begegnen. Die Schweiz bleibt trotz laufender Preisverhandlungen mit Regierungen ein wichtiger Forschungsstandort.

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